Schlagwort: gedicht

  • der anfang vom ende und das ende vom anfang der möglich- und unmöglichkeiten/ der liebe, 2015

    ich sammlemöglichkeiten: einen brief ein versprechen einen kuss auf die stirn ich sammle unmöglichkeiten: ein begehren eine angst ein verbrechen wann und wie wird möglichkeit wirklichkeit und wann und wie unmöglichkeit vergangenheit? denn ein geh nicht ist noch lange kein bleib. Dieses Gedicht wurde von mir auch ins Spanische und Englische (s.u.) übersetzt. Danke an…

  • arbeits(platz)verweigerer, 2015

    du kannst ja machen was du willst! du ruhst dich auf den kosten anderer aus – du arbeitest ja nicht du kannst machen was du willst – lange hältst du das nicht durch! du arbeitest zu lasten aller über dich hinaus – erholst dich später! du kannst machen was du willst – lange hältst du…

  • so war es, 2015

    sowaskommt von sowashetzen sieund meinen:terror durch fluchtwie im alltagwo der rassismus – sie verkehrenursachen und folgenals wäre sowas austauschbar sowaskommt von sowasbedenken wirund weinen:wie der alltagso der rassismus

  • es ist als ob, 2015

    du hast freialso schreib!also mal zeichne kompiliere archiviere fotografiere organisierehalte fest!also lies spazier auf papieralso sei sozial!also bring dich ein& schaff es dabei allein zu seinund im bett zu bleibenohne zu sehr unter der gitarrezu leidendie nur am bett lehntstatt das lied deines lebenszu begleitenim kopf hängt die to-do-listeder schönen dingedie obwohl ich sie nicht…

  • bürgerkrieg, 2015

    ein mensch kam da ihn krieg vertrieb[nach deutschland] und –wollte bleiben dochmusste er der bürokratie sein leid beweisendenn bliebe ein menschdann kämen vielemusste der beheimateten gewalt erleben es blieb ein menschund es blieben vielewurden zieleder wut des hasses & der ges(h)etzedurften nicht arbeiten (wollen)durften sich nicht frei bewegengeschweigen dennsich erheben ein mensch nahm da er…